Immer mehr Unternehmen stellen in der Corona Krise ihre Produktion auf Produkte wie Atemmasken und Schutzkleidung um.

23. März 2020 von  

Thorsten Körner

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Wer die Medien der letzten zwei Wochen aufmerksam verfolgt hat, der hat mitbekommen, wie Arztpraxen, Krankenhäuser, Labore und diverse andere Stellen Probleme bekamen, Atemmasken, Schutzkleidung oder Desinfektionsmittel zu bekommen. Seit der vergangenen Woche nun mehren sich die Nachrichten, dass z.B. Textilunternehmen ihre Produktion teilweise auf Atemmasken umgestellt haben.

Das macht Schule!

Neben der ETERNA Mode GmbH und Trigema produzieren auch die Luxusmarken Prada und LVMH dringend benötigte Atemmasken und Schutzkleidung für Medizin-Personal. Der Autozulieferer ZF produziert in China Atemmasken für die eigenen Mitarbeiter, ein Produktions-Überschuss geht zumindest auch an Helfer. Auch Autohersteller wie VW, Audi und Merzedes überlegen derzeit, wie sie helfen können. Der italienische Supersportwagen Hersteller Ferrari unterstützt bereits eine Medizintechnik Firma in Italien bei der Herstellung von Beatmungsgeräten.

Neue Technologien!

Neue Technologien, wie der 3D Druck erleben derzeit eine Blüte. In Italien können derzeit mehr als 500 an Corona erkrankte Patienten beatmet werden, weil findige Unternehmer aus Taucher-Masken, die mit 3D-Druck Teilen ergänzt wurden, entsprechende Masken herstellten, die längst nicht mehr in ausreichender Zahl über die üblichen Kanäle zu bekommen sind.

Aufschreie?

Höre ich da etwa irgendwo Aufschreie. Wie: „Das geht doch aber nicht!“, oder „Das kann man doch nicht machen!“?

Doch! Man kann. Man sollte auch. Und: Man muss!!!

In Krisen-Situationen muss man helfen, wenn man kann. Kreativität und Offenheit helfen hier ungemein.

Kooperation und Kreativität!

Der Hackathon #WirVsCorona und ähnliche Versanstaltungen in Lettland und Skandinavien haben gezeigt, welches Potential man entfesseln kann.

In Österreich fand und findet eine weitere Kooperative statt, an der mehrere Unetrnehmen der Textilbranche (unter anderem Wolford und Bandex) zusammen mit Näher*Innen und Designer*Innen Atemschutzmasken herstellen.

Ich bin gespannt, welche Initiativen noch gestartet werden.


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